Ich habe die Welt besiegt!

Die Welt um uns herum scheint manchmal aus den Fugen zu geraten. Schreckensmeldungen wohin man schaut. Angst vor der Zukunft wird geschürt. Im Privaten oder Beruflichen geht’s nicht gut. Freunde oder Verwandte meiden Kontakte mit uns. Man kommt sich alleingelassen, ungeliebt und entmutigt vor. Alles wächst einem über den Kopf. Nur noch verkriechen. Einfach abhauen. Aber das geht wiederum nicht so einfach…

Nachdem Jesus gestorben und wieder auferstanden war, war Er noch einige Zeit mit den Jüngern zusammen. Doch eines Tages musste der Abschied kommen. Die Jünger hatten viel mit Jesus erlebt – nicht immer waren die Umstände schön. Und die Zukunftsaussichten, wenn Jesus weg war? Ganz und gar nicht rosig. Die Freunde Jesu wurden (und werden heute noch) wegen ihres Glaubens verfolgt, gefangengenommen und getötet. Und jetzt verschwindet Jesus von dieser Welt? Und Er sagt auch noch:

Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist besser für euch, wenn ich gehe.

Johannes 16,7a (HfA)

Und weiter:

»Ihr sollt nämlich wissen: Die Zeit wird kommen – ja, sie ist schon da –, in der man euch auseinandertreibt. Ihr werdet euch alle in Sicherheit bringen und mich alleinlassen.

Johannes 16,32a (HfA)

Na bravo! Jetzt geht alles den Bach runter und Jesus haut auch noch ab!

Doch Er geht nicht und lässt sie allein auf sich gestellt. Im Gegenteil. Jesus schickt den Heiligen Geist als den Mittler zwischen Gott und Mensch. Und Er sagt etwas ganz Wichtiges:

Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe diese Welt besiegt.

Johannes 16,33 (HfA)

Ich habe diese Welt besiegt!

Ein starker Satz! Egal was um uns herum passiert – Jesus ist größer! Egal was DU gerade durchmachst – Jesus ist der Sieger! Egal, was kommt – Jesus hat das für Dich, mich, alle Menschen erledigt! Wir brauchen keine Angst zu haben, wenn wir zu Ihm gehören: Wir haben gewonnen! Und ja, es passiert viel Schlimmes auf der Welt und in unserem Leben, weil immer noch der Teufel der Herrscher der Welt ist, doch Jesus sagt:

Und Gottes Gericht zeigt sich daran, dass der Teufel, der Herrscher dieser Welt, bereits verurteilt ist.

Johannes 16,11 (HfA)

Und das ist gut zu wissen. Vor ihm brauchen wir uns nicht mehr fürchten. Er hat letztendlich keine Chance mehr!

Wenn Du Fragen hast oder mehr wissen willst, dann schreib uns eine Mail.

Sei gesegnet!

Übrigens: Es lohnt sich, das ganze Kapitel von Johannes 16 zu lesen:

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Echte Freiheit

In den letzten Wochen und Monaten war und ist viel von Freiheit die Rede. Freiheit, die eingeschränkt wird. Freiheit, die unter  bestimmten Voraussetzungen wieder zurückgegeben werden soll. Was und wie Freiheit ist, merkt man oft erst, wenn sie fehlt.

Freiheit ist ein hohes Gut, das das Grundgesetz garantiert. Sie ist ein hohes Gut für das Menschen kämpfen und sogar in den Tod gehen. Wer erinnert sich nicht an die Filme „Der Patriot“, in dem es um den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg geht oder an das letzte Wort von William Wallace in „Braveheart“: Freiheit!

In New York (USA) steht sogar eine Statue der altbekannten Lady:

Freiheitsstatue, New York, eingeweiht am 28. Oktober 1886, ein Geschenk Frankreichs an die USA

Für jeden bedeutet Freiheit etwas anderes: Der eine fühlt sich frei, wenn er sich nicht um Geld sorgen muss. Der andere, wenn er Einsamkeit an einem schönen Ort genießen kann oder mit dem Gleitschirm über eine wunderschöne Berglandschaft schwebt. Oder nach einer Scheidung. Oder wenn die Kinder aus dem Haus sind. Freiheit ist für manche Bücher lesen. Oder an einem sonnigen Tag in einer Wiese zu liegen und Musik zu hören. Oder satt und voller Energie zu sein. Oder mit dem Truck über die endlosen Highways der USA zu brausen. Oder wenn niemand über einen bestimmt.

Es gibt so viele Entwürfe von Freiheit, wie es Menschen gibt. Jeder Mensch definiert Freiheit anders. Lebt sie anders.

Oder kann sie eben nicht ausleben! Das Gegenteil von Freiheit ist Gefangenschaft. Uns können Umstände, Beziehungen, Menschen, Gefängnisse, Charaktereigenschaften gefangen halten. Und Schuld.

In der Bibel steht einiges zum Thema Freiheit und Gefangenschaft. Zum einem haben wir grundsätzlich die Freiheit uns zu entscheiden und können tun und lassen, was wir wollen (ob es gut oder schlecht für uns bzw. andere Menschen ist, sei dahingestellt). Zum anderen ist die Freiheit, so wie wir sie uns auch immer vorstellen mögen, nicht garantiert. Selbst der Sohn Gottes, Jesus Christus, war in Gefangenschaft.

Aber Freiheit, die die Bibel verspricht, ist diese:  Die Freiheit von der Gefangenschaft der Sünde, also in all dem, was uns von Gott trennt und auf uns lastet. Das was wir als Schuld im Umgang mit Gott, anderen Menschen und auch uns selbst, auf uns geladen haben.

Aber Gott sei Dank! Ihr seid nicht mehr hilflos der Sünde ausgeliefert, sondern ihr hört von ganzem Herzen auf das, was euch gelehrt worden ist und was jetzt euer Leben bestimmt.

Römer 6,18 (HfA)

Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei.

Johannes 8,36 (HfA)

Freiheit von Schuld. Das ist die Freiheit, die die Bibel, die Gott, allen Menschen verspricht, die an Jesus, Seinen Sohn, glauben. Wir werden in unserem Leben immer wieder Schuld auf uns laden. Manchmal müssen wir auch für unseren Mist hier auf der Erde die Konsequenzen tragen. Die gute Nachricht ist: Wir müssen nicht ewig damit leben. Wir müssen nicht die Gefangenen unserer eigenen Charakterschwächen, unserer „Fehltritte“ und der Umstände sein. Jesus hat das ein für alle Mal für uns am Kreuz erledigt!

Freiheit von Zwängen. Freiheit in der Bibel bedeutet nicht, dass der Mensch tun und lassen kann, was er will, sondern nicht mehr tun MUSS, was er will. Das heißt Dinge, die Dir selber schaden, musst Du nicht tun, Du bist Deinen Begierden nicht hilflos ausgeliefert (Römer 6,12).

Freiheit von Todesfurcht. Durch Jesus bekommen wir das das ewige Leben. Das heißt, dass wir uns von dem Tod nicht mehr fürchten müssen. Im Gegenteil: Er ist für uns der Übergang in ein neues Leben im Paradies (Johannes 11,25+26, Offenbarung 21,4, 1.Petrus 1,23).

Es gäbe noch viel mehr zu sagen, aber ich will hier aufhören.

Wenn Du Fragen hast oder mehr wissen willst, dann schreib uns eine Mail.

Wenn Du selber weiter zum Thema „Freiheit“ nachforschen willst, hier ein paar „Starter“-Verse und Literaturstellen:

  • Freiheit von Schuld: Apostelgeschichte 13,38-39; Galater 5,1; Römer 3,26
  • Freiheit vor Gott: 1.Johannes 4,18; 2.Korinther 3,17
  • Grenzen der Freiheit: 1.Petrus 2,16; Römer 14,13-16
  • Gefahren für die Freiheit: 2.Petrus 2,19
  • Martin Luther hat sich sehr viele Gedanken zu dem Thema in seiner Schrift „Von der Freiheit des Christenmenschen“ gemacht. Es ist Einiges zu lesen, aber sehr nachdenkenswert.
  • Einen Lebensbericht von Sam Gaertig passend zum Thema findest Du hier.
  • Von www.folgemirnach.de gibt es das Themenheft „#freiheit“ (Ausgabe 03/21) – siehe hier, das sich sehr ausführlich mit dem Thema auseinandersetzt.

Sei gesegnet!

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Lady Liberty: Photo by VÍctor Daniel Giraldo on Unsplash

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Zitronen

Lust auf Limo?!?

Heute erzähle ich dir…

…wie man Zitronenlimonade macht

…was Winston Churchill, Commander Taggart, Carl Barth, Philipp Mickenbecker, Gregor von Nazianz, Émile Michel Cioran und Germaine de Staël miteinander zu tun haben

…und für was ein Stein auf einer Palme gut ist.

Zitronenbäume

Zitronen kennt jeder. Gelb und sauer.  Kinder verziehen ihr Gesicht. Wenn man vor einem Blasmusiker herzhaft in eine Zitrone beißt, wird es sich schwer tun, weiterzuspielen… Manchmal bekommt man selbst eine – seelische – Zitrone im Leben überreicht…

So wie mir, geht es momentan vielen Menschen auf der ganzen Welt: Die aktuelle Corona-Situation lastet aus verschiedenen Gründen teilweise sehr stark auf mir. Es reichen manchmal einzelne Nachrichtenfetzen oder Sätze von jemandem aus, um miese Gefühle oder Gedankenspiralen auszulösen, die sich ständig nur um eins drehen. Das schlägt sich nieder in wenig Motivation für die Arbeit, zum Blog schreiben oder andere wichtige Dinge. Aufraffen kostet unendlich viel Kraft. Eigentlich will ich manche Sachen gar nicht denken, tue es aber trotzdem immer und immer wieder. Und das raubt Zeit, den Schlaf und Kraft, die ich für andere Dinge bräuchte. Das ist meine Zitrone, die das Leben mir versauert. Mein Leiden. Mancher denkt vielleicht: „Was stellt der sich so an?“ „Das ist ja noch gar nichts!“ „Es gibt doch viel Schlimmeres!“. Ja, das tut es. Es gibt Menschen, die extreme Schmerzen aufgrund von Krankheiten leiden, die psychisch schwere Probleme haben, wie Depressionen. Menschen hungern, werden verfolgt, gefoltert, getötet, haben schwere Unfälle. Liebe Mitmenschen sterben. Jeder trägt sein eigenes Paket an Leiden auf dieser gefallenen Welt. Und eben Corona bzw. eigentlich diese ganzen Regierungsmaßnahmen, haben gezeigt, dass die Seele der Menschen verletzlich ist. Und dass man an Dingen zu zerbrechen droht, an die man vorher nicht mal gedacht hat. Es ist wirklich egal, um welches Leiden es geht: Persönlich, Gemeinde, Gesellschaft, Physisch, Psyche, …

Meine Zitrone – wenn Obst gefährlich wird

Die Leiden sind da. Punkt. Die Frage ist, wie man damit umgehen kann. Ich möchte nichts beschönigen und kleinreden. Sicher nicht. Wenn jemand leidet, braucht er Hilfe. Doch manchmal und nicht bei jedem und in jeder Situation kommt der Punkt, an dem man anfängt, seine Zitronen zu kultivieren. Und wenn sie schön reif und sauer sind, dann pflückt man sie, würgt sie runter und jammert recht schön dabei. Soll heißen: Man kann es sich in seiner Opferrolle bequem einrichten und sie sich einreden („Ach Agador, ich muss ja so leiden“), der innere Schweinehund wird riesig, man suhlt sich geradezu im Leiden und kann das ganze sogar schön als Ausrede gebrauchen, um manche Dinge nicht mehr zu tun: Ich kann nicht vorbeikommen – Coronasorgen. Ich möchte keine Freunde sehen – Coronasorgen. Ich will nicht kochen – Coronasorgen. Und so weiter. Dann: Keiner will mich mehr sehen. Alles ist schlecht. Irgendwann ist das eine self fullilling prophecy. Man gerät in eine Selbstmitleidsfalle. Und da wird es dann gefährlich:

Wenn man eine gute Ausrede hätte, öffnet man die Tür für eine schlechte.

Kommandant Mumm, „Klonk“, Seite 137, Terry Pratchett

Der Spruch ist wahr.

Aber egal, ob Du Dein Leiden kultivierst oder es Dir wirklich schlecht geht oder irgendetwas dazwischen: Es ist Zeit, dass Du aus der Zitrone…

…Limo machst

Den Spruch kennst Du wahrscheinlich:

Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limo draus.

Oder die andere Variante:

Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, frag nach Salz und Tequila.

Egal welcher Spruch, das ist genau dieser Perspektivenwechsel, den Du in solchen Leidenssituationen brauchst. Und weil’s viele schlaue Menschen auf dieser Welt gibt, lass ich sie hier zu Wort kommen:

Leiden heißt Erkenntnis produzieren.

Émile Michel Cioran, rumänischer Philosoph, 1911 – 1995

Man muss im Leben wählen zwischen Langeweile und Leiden.

Germaine de Staël, französische Schriftstellerin 1766 – 1817, Brief an Rochet, 1800

Wir wollen in der Freude nicht der Gottesfurcht vergessen und im Leid die Hoffnung niemals aufgeben.

Gregor von Nazianz, Bischof von Nazianz, 329 – 389, Reden

Durch das Leid hindurch, nicht am Leid vorbei, geht der Weg zur Freude.

Karl Barth, Schweizer Theologe, 1886 – 196

Oder vielleicht kennst Du Philipp Mickenbecker, der mit seinem Zwillingsbruder als die „The Real Life Guys“ auf YouTube bekannt wurde und neulich erst – mit nicht einmal 24 Jahren – an Krebs starb. Er ist jemand, der es verstanden hat, aus den Zitronen in seinem Leben Limo zu machen.

Und natürlich weiß die Bibel über das Leiden der Menschen Bescheid – sie ist voll von solchen Geschichten. Und sie ist das Wort des einen Gottes, der über alles Bescheid weiß und uns am besten kennt. Gerade die Bibel gibt uns Möglichkeiten zum Perspektivenwechsel:

Wenn ihr also leiden müsst, dann will Gott euch erziehen. Er behandelt euch als seine Kinder. Welcher Sohn wird von seinem Vater nicht erzogen und dabei auch einmal streng bestraft?

Hebräer 12,7 (HfA)

Denn Leid macht geduldig, Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum stärkt unsere Hoffnung. Diese Hoffnung aber geht nicht ins Leere.

Römer 12,3-4 (HfA)

Soll heißen: Was wir durchleben, ist nicht umsonst. Es hat irgendwo einen Sinn, es bringt uns zum Ziel. Wir können aus jeder unserer Zitronen mit Gottes Hilfe die beste Limo der Welt machen! Egal ob wir kleine oder große, saure oder weniger saure, echte oder nur „kultivierte“ Zitronen haben!

Und diese Tatsache bringt mich nicht auf, sondern zu der Palme vom Anfang:

Eine Geschichte aus Afrika*:

Am Rande der Oase stand ein junger Palmbaum im besten Wachstum. Der stach einem finsteren Mann in die Augen. Da nahm er einen schweren Stein und legte ihn der jungen Palme mitten in die Krone. Die junge Palme schüttelte sich und bog sich und versuchte, die Last abzuschütteln. Vergebens. Zu fest saß der Stein in ihrer Krone.

Da krallte sich der junge Baum tiefer in den Boden und stemmte sich gegen die steinerne Last. Er senkte seine Wurzeln so tief, dass sie die verborgene Wasserader der Oase erreichten. Dann stemmte er den Stein so hoch, dass die Krone über jeden Schatten hinausreichte. Wasser aus der Tiefe und Sonnenglut machten aus dem jungen Baum eine königliche Palme.

Nach Jahren kam der finstere Mann wieder, um sich an dem Krüppelbaum zu freuen, den er glaubte, verdorben zu haben. Er suchte vergebens. Da senkte die prächtige Palme ihre Krone, zeigte den Stein und sagte: „Ich muss dir danken. Deine Last hat mich stark gemacht“.

Ich fand sie echt gut und inspirierend. Sie hilft mir, beim Perspektivenwechsel.

Limonade machen

Das klassische Rezept geht so:

  • 3 Zitronen
  • 20 ml Zitronensäure
  • 500 ml Wasser
  • 40 g Zucker

Das geistliche müssen wir leicht abwandeln:

Statt auf Zitronen blicken wir auf das Wesentliche:

Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen und vergesst dabei nicht, Gott zu danken.

Kolosser 4,2 (HfA)

Deshalb beugt euch unter Gottes mächtige Hand. Dann wird Gott euch aufrichten, wenn seine Zeit da ist. Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch.

1.Petrus 5,6+7 (HfA)

Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.

Jakobus 5,13 (HfA)

Statt mit der Zitronensäure die Limo haltbar zu machen, „konservieren“ wir unser Leben durch Vertrauen und Gehorsam:

Wer also nach Gottes Willen leiden muss, der soll sich nicht davon abbringen lassen, Gutes zu tun und seinem treuen Schöpfer sein Leben anzuvertrauen.

1.Petrus 4,19 (HfA)

Ja, ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst.

Josua 1,9 (HfA)

Statt mit normalem Wasser aufzugießen, nehmen wir das Wasser des Lebens, hier also ermutigende und erfrischende Bibelverse:

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Matthäus 5,4 (HfA)

Er wird eure Not beenden, und auch wir werden nicht länger leiden müssen, wenn Jesus, der Herr, für alle sichtbar erscheinen wird.

2.Thessalonicher 1,7 (HfA)

Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.

Sacharja 2,12 (HfA)

Ein ganz starker Vers, wie ich finde!

Als ich zu dir um Hilfe schrie, hast du mich erhört und mir neue Kraft geschenkt.

Psalm 138,3 (HfA)

Das sind alles Verheißungen, die wir für uns in Anspruch nehmen dürfen!

Statt Zucker nehmen wir Zuversicht:

Was eurem Glauben bisher an Prüfungen zugemutet wurde, überstieg nicht eure Kraft. Gott steht treu zu euch. Er wird auch weiterhin nicht zulassen, dass die Versuchung größer ist, als ihr es ertragen könnt. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen.

1.Korinther 10,13 (HfA)

Doch selbst wenn ihr leiden müsst, weil ihr nach Gottes Willen lebt, könnt ihr euch glücklich schätzen. Darum fürchtet euch nicht vor dem Leid, das euch die Menschen zufügen, und lasst euch von ihnen nicht einschüchtern.

1.Petrus 3,14 (HfA)

Was wir jetzt leiden müssen, dauert nicht lange. Es ist leicht zu ertragen und bringt uns eine unendliche, unvorstellbare Herrlichkeit. Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zurzeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken, sondern wir richten unseren Blick auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.

2.Korinther 4,17+18 (HfA)

Und einen echt beeindruckenden Moment einer „Limonadenmacherin“ hat mir meine Frau gezeigt. Eine junge Frau bei America’s Got Talent, die gelernt hat, mit ihrer Krebserkrankung umzugehen: Hier geht’s zum Video.

Die Limo genießen

Unsere Limo dürfen wir natürlich auch genießen. Das ist sicher nicht immer leicht und die ein oder andere Zitrone lässt sich extrem schwer auspressen. Dann müssen wir zur Seite treten und die Perspektive wechseln und nehmen sozusagen eine Saftpresse zur Hilfe – will sagen: Wir müssen nicht überall alleine durch! Und wenn wir das „geistliche“ Limonadenrezept befolgen, ändert sich unser Denken, unsere Einstellung, das Mindset, unser Blick auf Gott, die Welt und unser Leben. Egal wie groß deine Probleme sind: Gott ist größer! Es mag manchmal sein, dass wir in eine saure Zitronen beißen müssen. Manchmal werden wir stürzen und verlieren. Da heißt es aber dann wieder aufstehen. Einmal mehr aufstehen, wie hinfallen.

Dazu zur Ermutigung noch zwei Zitate von Männern, die es wissen müssen:

Niemals, niemals, niemals aufgeben!

Winston Churchill

Niemals aufgeben! Niemals kapitulieren!

Jason Nesmith alias Commander Peter Quincy Taggart

Ich wünsch Dir, dass Du in schwierigen Situationen an das Limorezept denken kannst und dich dadurch ermutigen lässt!

Gottes Segen!

Der Beitrag wurde bereits am 20.06.2021 auf SalzUndLicht.net veröffentlicht.

Quellen

* Die genaue Quelle der Geschichte kenne ich nicht. Ich habe sie in einem Bibelleseplan vom ICF gefunden.

Zitate: https://beruhmte-zitate.de/themen/leiden/

Ich werde euch Ruhe geben

Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.

Matthäus 11,28 (HfA)

Das sagt Jesus.

Mitten im Chaos der Welt. Coronanachrichten prasseln auf uns ein. Kriegsgefahr zwischen Rußland und der Ukraine? Börseneinbruch? Ausbeutung der Armen. Umweltzerstörung. Lebensmittelskandale. Kriege. Flüchtlingswellen. Hunger. Krankheiten.

Mitten in Deinem persönlichen Chaos. Deinen Lasten. Deiner Angst vor der Zukunft. Hast Du Angst vor Jobverlust? Dass geliebte Menschen sterben? Machst Du Dir Sorgen um die Demokratie in unserem Land? Lebst Du in Scheidung? Weißt Du nicht, wo Du eine Wohnung findest, weil Du zum Monatsletzten plötzlich gekündigt wurdest? Weißt Du nicht, was Du zuerst anpacken sollst, weil so viele Dinge zu tun sind? Sind Deine Freunde egoistische Idioten? Ist Dein Weltbild zusammengebrochen, weil Dinge passierten, die Du nicht für möglich gehalten hast ?

Ich werde DIR Ruhe geben!

Kann das sein?!?

Mitten in all Deinen Sorgen und Nöten ruft DIR Jesus zu: Komm zu mir! Bete! Werde ruhig. Tritt einen Schritt zurück und schau! Und erkenn, dass ich, Jesus, größer als Deine ganzen Sorgen bin. Ich kümmere mich darum. Sei beruhigt. Hab keine Angst.

Ich gebe Dir neue Kraft, wenn Du keine mehr hast. Ich habe eine Lösung, wenn Du nicht weiter weißt. Ich habe Hoffnung für Dich, wenn Du keine mehr hast! Ich richte Dich auf, wenn Du gefallen bist.

Unsere Probleme werden nicht unbedingt von heute auf morgen verschwinden. Doch wenn wir unser Vertrauen in Gott setzen, bekommen wir eine andere Perspektive!

Jesus sagt weiter:

Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um und sehe auf niemanden herab. Wenn ihr das tut, dann findet ihr Ruhe für euer Leben.

Matthäus 11,29 (HfA)

Das heißt für Dich: Egal wer Du bist, wie Du Dich fühlst, welche Fehler Du hast: Geh zu Jesus, sprich zu Ihm und Du wirst merken, wie Ruhe in Dein Leben einkehren kann. Wie ein Auge im Sturm des Lebens entsteht und Du wieder Kraft für Deine Kämpfe finden kannst! Vielleicht wird nicht alles so, wie Du Dir das wünsch

t, aber Gott hat einen guten Weg für Dich, der Dich in eine wunderbare Ewigkeit führt. Das ist das Evangelium – die Gute Nachricht!

Versuch es: Es lohnt sich!

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Verfolgt

Heute möchte ich mal über ein Thema schreiben, das mich ziemlich bewegt, das aber von der Weltöffentlichkeit nicht so direkt bewusst wahrgenommen wird. Vor allem nicht in Deutschland. Es herrscht ja (fast) überall Religionsfreiheit – zumindest auf dem Papier. Trotzdem gibt es in vielen Ländern eklatante Menschenrechtsverletzungen. Und deshalb möchte ich darauf aufmerksam machen.

260.000.000 Menschen

Es gibt auf der Welt etwa 260 Millionen Christen (Quelle: OpenDoors), die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Über eine viertel Milliarde Menschen!

Die Verfolgung hat viele Gesichter: Es geht los bei der gezielten Verweigerung von Genehmigungen beim Bau von Kirchen über erschwerte Studienbedingungen bis hin zu Gefängnis und Tod. Manche verlieren deswegen ihre Arbeit. Manche werden von Extremisten entführt. Wer mehr wissen möchte, klicke hier.

Das Phänomen ist nicht neu. Schon die ersten Christen wurden verfolgt: Zum einen von den jüdischen Geistlichen in deren Dienst Saulus stand. Er wurde später nach einem einschneidenen Erlebnis zum Paulus und ein glühender Verbreiter des Evangeliums. Zum anderen wurden sie verfolgt von den römischen Machthabern. Heute ist es auch noch so: In vielen Ländern wird durch Andersgläubige verfolgt und durch die Herrschenden.

Jesus hat Verfolgung von Anfang an erlebt (Stichwort: Herodes) und sagte sie schon für die Christen voraus:

Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.

Johannes 15, 20 (LU17)

Oder in der Bergpredigt:

Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen. Seid fröhlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

Matthäus 5, 11 & 12 (LU17)

Es müssen viele leiden. Aber sie richten ihren Blick auf Gott und ertragen diese Leiden. Das ist sicherlich nicht immer leicht. Doch gerade in Ländern, in denen stark verfolgt wird, wächst die Gemeinde! Es passieren immer wieder Wunder, dass sich sogar die Verfolger zu Jesus wenden. Und das gibt Hoffnung. Denn die frohe Botschaft von Jesus – das Evangelium – hat eine unglaubliche Sprengkraft!

Was tun?

Was können wir nun tun für die verfolgten Menschen? Was können wir tun, dass es bei uns nicht soweit kommt?

  • Beten. Beten hilft immer! Denn Gott erhört und hilft! Es hilft den verfolgten Geschwistern, wenn sie wissen, dass ihre Glaubensgenossen für sie beten.
  • Schreiben. An Botschafter der vorfolgenden Ländern. An unsere Regierungen. An unsere Glaubenseschwister zur Ermutigung. Oft gibt es von Hilfsorganisationen Schreibaktionen, an denen man sich einfach beteiligen kann.
  • Wachsam sein. Lassen wir es in unseren Ländern nicht so weit kommen. Es werden auch in Deutschland oder Österreich Menschen wegen ihres Glaubens (egal jetzt welcher Religion sie angehören) benachteiligt, kritisch beäugt, gegängelt. Einige Meinungen, die auf der Bibel beruhen, sind hier für manche – sagen wir mal – unbequem.
  • Mitleiden. Wir Christen von überall auf der Welt gehören zu dem EINEN Leib Christi. Uns darf es nicht egal sein, wenn auf der Welt Menschen wegen ihres Glaubens an Jesus im Gefängnis sitzen! Vergessen wir sie nicht.
  • Reichtum teilen. Wenn wir selber vielleicht nichts Praktisches tun können, so können wir Organisationen wie OpenDoors, Christen in Not oder AVC unterstützen.

Vielen Dank für’s Lesen!

Sei gesegnet!

Mutig und stark!

Seid mutig und stark! Habt keine Angst und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern! Denn der HERR, euer Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich!«

5.Mose 31,6 (HfA)

Diese Worte bekommt Josua, der Moses Erbe antritt und das Volk Israel in das gelobte Land führen soll. Die Aufgabe ist ziemlich steil: Mehrere hunderttausend Menschen in einen von anderen Völkern bewohnten Landstrich zu führen, ist nicht gerade etwas Alltägliches, was man so nebenher als Hobby macht. Es gibt tausend Dinge, die schief laufen können. Zudem ist nicht gewiss, wie sich die Bewohner des Landes verhalten werden. Doch Gott schickt Josua nicht einfach los und sagt: „Na, dann mach mal! Sieh wie du klarkommst.“, sondern Er sagt Seine Hilfe zu.

Wir stehen in unserem Leben auch manchmal vor Situationen, Aufgaben, Krisen, Katastrophen, die wie einer unüberwindliche Mauer vor uns stehen, das Herz in die Hose rutschen lassen oder Zukunftsängste auslösen. Jeder hat seine eigenen Kämpfe zu meistern. Wo steckst Du mommentan fest?

Da ist es doch gut, wenn wir sicher sein können, dass der allmächtige Schöpfer des Universums hinter uns steht!

Vertraue auf den HERRN! Sei stark und mutig, vertraue auf den HERRN!

Psalm 27,14 (HfA)

Ich will Dir heute Mut machen, Dein Vertrauen ganz auf Gott zu setzen und Dein „gelobtes Land“ einzunehmen, Deine Schwierigkeiten zusammen mit Ihm in Angriff zu nehmen, den Problemen ins Auge zu schauen – unter dem Motto „mutig und stark“!

Gottes Segen dafür!

Hier gibt’s weitere Infos.

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Ich bin das Licht der Welt

»Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit umherirren, sondern er hat das Licht, das ihn zum Leben führt.«

Johannes 8,12 (HfA)

Die Dunkelheit bedrückt uns. Wenn im Dunkeln unbekannte Schatten herumhuschen macht sie Angst. Alles ist schwarz und grau. Die meisten von uns fühlen sich unwohl. Manchmal ist das in unserer Seele so. Gerade auch in der „finsteren Jahreszeit“, dem Winter. Es drückt schon auf die Stimmung, wenn es tagsüber nicht richtig hell wird. Und wenn man die Welt um sich rum anschaut, könnte man fast verzweifeln. Was momentan alles auf uns einprasselt! Dann vielleicht noch Stress mit den Eltern oder dem Ehepartner, in der Arbeit oder sonstwo. Oder man ist einsam. Manche fallen in ein so tiefes Loch, dass sie sich flüchten: in Alkohol, Drogen, Arbeit oder sie gehen den allerletzten Schritt…

Doch ich habe eine Botschaft für Dich: Genau in Deine Unzulänglichkeiten, Verzweiflung, Sorgen und Nöte, in Deine Dunkelheit spricht Jesus:

Ich bin das Licht der Welt!

Was heißt das? Was hilft das Dir? Sicher werden Deine Probleme nicht von heute auf morgen verschwinden, aber in Jesus, dem Sohn Gottes, hast Du jemanden (der übrigens allmächtig ist), zu dem Du Deine Sorgen bringen kannst. Er hört Dich und wird Dir helfen! Du bist nicht allein! Das ist die Frohe Botschaft von Weihnachten und sie gilt genau Dir und jedem anderen Menschen!

Wenn Du Dich fragst, wie das alles gehen soll, dann schreib einfach eine Email.

Sei gesegnet!

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Ein Druck der Gruppe „Laudate Dominum“ des Vereins Herzogstadt Burghausen, zu der einige unsere Mitglieder gehören.

Lock down? Look up!

Heute mal etwas persönlicher…

Lock down

Jetzt sind wir wieder im Lock down. Na bravo. Alles wieder von vorn. Immer wieder gibt’s neue Maßnahmen, neue Verordnungen, Katastrophenmeldung, Zweifler an der ganzen Corona-Pandemie melden sich zu Wort, kritische Stimmen werden laut. Man weiß so langsam nicht mehr was man glauben kann. Ich als jemand, der an der Grenze Österreich – Bayern wohnt, muss sich auch noch um Vorschriften in beiden Ländern kümmern. Wie ein Damoklesschwert schwingt die Frage über einem: „Dürfen die Kids morgen noch in die Schule oder steht wieder das kräftezehrende Homeschooling an?“ Wie geht’s am Arbeitsplatz weiter? Müssen wöchentliche Corona-Tests für Berufspendler sein? Und so weiter.

So weit so schlecht.

Wie geht’s mir damit?

Ich hab mir gedacht, wenn man die Salz-und-Licht-Seite so liest, muss man sich doch denken: „Der Typ hat keine Probleme!“ „Bei dem läuft alles glatt.“ Oder lieg‘ ich mit der Annahme falsch?

Als Corona losging, war meine Intention, dass ich mit der Website ein bißchen Hoffnung in die Welt ausstreuen wollte, Menschen in dieser seltsamen Situation ermutigen wollte, Gottes Wort bekannt machen wollte. Ich bekam dazu viel Kraft und Ideen von oben. Darüber bin ich froh und dankbar. Die Intention habe ich mehr denn je, aber in letzter Zeit muss ich selber kämpfen.

Es prasseln zur Zeit viele Dinge auf mich ein, sei’s Sparprogramm beim Arbeitgeber, Verantwortung für meine Familie, Herzoperation eines lieben Familienmitgliedes, Zoom und Skype strengt mich an, Freunde sieht man wenig, Ungewissheit wie’s mit Corona weitergeht, wann dürfen wir Oma und Opa in Deutschland wieder besuchen, Belastungen aus dem Gemeindeumfeld. Das war schon anstrengend und kraftraubend. Dann kam die Testpflicht für Berufspendler, was das Fass zum Überlaufen brachte. Das hat mich echt fertig gemacht. Ich hab ne Auszeit gebraucht und bin diese Woche mal zuhause bei der Familie, was mir recht guttut.

Jetzt bin ich selber an dem Punkt, an dem vielleicht einige von Euch sind: Unten im Tal. Man will sich nicht unterkriegen lassen, aber die Kraft zum Kämpfen fehlt. Und jetzt?

Look up!

Eigentlich hab ich das schon oft geschrieben: Wende dich an Gott!

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

1.Petrus 5,7 (LU17)

Jetzt merk‘ ich, dass es nicht immer so einfach ist, denn Blick nach oben zu richten. Es zerrt viel nach unten. Man sorgt sich wirklich. Manche Nächte hab ich nicht bzw. sehr schlecht geschlafen.

Deshalb die Auszeit. Weg vom Alltag, weg von Corona. Und der Plan ist, dass ich mich wieder mehr an Gott wenden will, mehr beten, mehr Bibel lesen, wieder mehr auf der Webseite schreiben. Ich hoffe – und glaube! – dass das auch funktionieren wird.

Soviel mal für heute. Noch einen Bibelvers für Dich mit in die kommende Zeit:

Das Bild hängt seit einigen Tagen dank meiner Frau in unserem Wohnzimmer. (LU17)

Die ersten Schritte sind gemacht, ich bin wieder unterwegs. Und ich werd‘ in nächster Zeit mal berichten, wie’s weiterging.

Bis dahin: Gottes Segen!

Dankbarkeit

Die Arbeit nervt.

Im Supermarkt gibt’s heute keine Mangos. Dann auch noch ewig im Wartezimmer beim Arzt sitzen und langweilige Zeitschriften durchblättern, weil das Smartphone sich immer wieder ausschaltet. Stau auf der Heimfahrt wegen einer Baustelle. Dann Heimkommen. Die Kinder nerven. Die Frau textet einen nur zu. Gut, dann räum halt ich die Spülmaschine aus. Zum Abendessen gibt’s dann nur dieses Brot, das mir nicht schmeckt. Dann noch den Wasserhahn in der Küche entkalken. Und als die Kinder endlich im Bett sind, läuft nix Gescheites im Fernsehen. Und das war noch nicht alles, denn dann…

Halt! Stopp!

Kommt Dir das bekannt vor? Vielleicht in Variationen, aber doch nicht unbekannt? Uns Deutschen wird nachgesagt, Weltmeister im Jammern zu sein. Stimmt das? Geht’s Dir auch so, dass Dich oft irgendwelche Dinge nur nerven und vieles bescheuert ist? Denk‘ mal drüber nach! Wenn Du ehrlich zu Dir sagen kannst, „Nein, ich jammere so gut wie nie!“ brauchst Du eigentlich nicht weiterzulesen (ich würde mich trotzdem freuen). Wenn ja, will ich versuchen, Dir eine andere Sicht auf die Dinge zu geben…

Im Supermarkt – Du kannst dort einfach reingehen und Dir kaufen, was Du möchtest (außer eventuell während dem Corona-Lock-down das Toilettenpapier). Andere Menschen schuften auf ihren kleinen Feldern, um ihr täglich Brot zu bekommen. Toilettenpapier brauchen sie auch nicht, weil sie nicht einmal eine richtige Toilette haben…

Beim Arzt warten – Du hast Zugang zu Mediziniern für jedes Wehwechen und eine Krankenversicherung, die das meiste bezahlt. Andere Menschen nehmen Tagesreisen auf sich, um einen Arzt zu sehen. In den USA ist man nach einem Beinbruch hoch verschuldet, weil eine Krankenversicherung nicht selbstverständlich ist…

Die Kinder nerven – sei dankbar für Deine Kinder! Es gibt viele Paare, die keine Kinder bekommen können…

Ich glaube, ich brauche nicht weiterzuschreiben. Du weißt, was ich sagen will. Wir nehmen in unserem reichen Land so viele Dinge für selbstverständlich, die es für viele Menschen eine Ausnahme sind – sogar bei uns. Frieden, ein Haus, eine Wohnung, gutes Trinkwasser, täglich zu essen, usw. hat nicht jeder.

Weil eben alles selbstverständlich für uns ist, werden wir undankbar. Denn wir sehen nicht mehr, wie gut es Gott mit uns meint. Aus dieser Undankbarkeit wird Unzufriedenheit. Und die Unzufriedenheit frisst sich in uns rein. Sie strahlt auf unsere Umgebung aus.

Unzufriedenheit…

Ich meine wahrzunehmenen, dass sich dieses Gefühl im Zuge der Corona-Krise, der daraus folgenden Einschränkungen, der scheinbaren Sinnlosigkeit der Zeit zuhause, immer mehr ausbreitet. Man schimpft schnell auf die Regierung. Versteht vielleicht manches nicht. Und manche Sachen, die beschlossen werden, sind einfach doof. Das sei mal als Beispiel für viele andere Dinge genannt.

Ich will keine Krisen klein reden, die Dinge wie der Tod eines geliebten Menschen oder Arbeitslosigkeit in uns auslösen. Das steht auf einem anderen Blatt. Es geht um die Alltäglichkeiten, die uns nerven.

Mir geht es ja nicht anders. Ich muss selbst auch aufpassen, dass ich nicht in den Chor der Jammerer einstimme. Doch was tun, damit man nicht alt und verbittert wird?

…und wie sie verschwindet

Wie gut ist es, dir, HERR, zu danken und deinen Namen, du höchster Gott, zu besingen, schon früh am Morgen deine Gnade zu loben und noch in der Nacht deine Treue zu preisen, zur Musik der zehnsaitigen Harfe und zum schönen Spiel auf der Laute!

Psalm 92,2-4 (HfA)

Ich denke, dass der Psalmschreiber es richtig macht: Er besinnt sich auf Gott. Er geht mit einen dankbaren Haltung in den Tag und beschließt ihn ebenso dankbar. Er dankt Gott für all die kleinen und großen Dinge. Und ja, auch der Psalmschreiber hatte Probleme – da bin ich mir sicher. Es geht nicht darum, alle Probleme zu ignorieren, sondern um die Einstellung dazu. Wie gehe ich damit um? Was mache ich draus? Bringe ich sie zu Gottes Sohn? Ich denke, das ist der Knackpunkt. Jesus trägt mit uns die Last! Und das ist gut zu wissen.

Übungen:

  • Überleg‘ Dir abends vor dem Schlafen gehen drei Dinge, für die Du an diesem Tag dankbar bist. Mach das jeden Abend.
  • Wenn Du willst, sage Gott „danke“ dafür.
  • Wenn Dir etwas Gutes passiert, schreib’s Dir auf und schau dir das von Zeit zu Zeit an.
  • Wenn Dir jemand etwas Gutes tut, bedanke Dich.
  • Versuche, vielleicht das ein oder andere Mal nicht mitzumachen, wenn die Kollegen, Freunde, usw. am Jammern sind.

Deine Perspektive kann sich ändern – Du musst es nur wollen!

Sei gesegnet!

Malwettbewerb Sommerferien 2020 – die Bilder

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für Eure Einsendungen! Es hat jetzt ein bißchen gedauert mit der Auswertung. Und weil sich alle viel Mühe gegeben haben und Corona ist und überhaupt, sind

ALLE DIE GEWINNER!!!!

Das heißt jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer hat einen Preis bekommen.

Die Meisterwerke

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