Lock down? Look up!

Heute mal etwas persönlicher…

Lock down

Jetzt sind wir wieder im Lock down. Na bravo. Alles wieder von vorn. Immer wieder gibt’s neue Maßnahmen, neue Verordnungen, Katastrophenmeldung, Zweifler an der ganzen Corona-Pandemie melden sich zu Wort, kritische Stimmen werden laut. Man weiß so langsam nicht mehr was man glauben kann. Ich als jemand, der an der Grenze Österreich – Bayern wohnt, muss sich auch noch um Vorschriften in beiden Ländern kümmern. Wie ein Damoklesschwert schwingt die Frage über einem: „Dürfen die Kids morgen noch in die Schule oder steht wieder das kräftezehrende Homeschooling an?“ Wie geht’s am Arbeitsplatz weiter? Müssen wöchentliche Corona-Tests für Berufspendler sein? Und so weiter.

So weit so schlecht.

Wie geht’s mir damit?

Ich hab mir gedacht, wenn man die Salz-und-Licht-Seite so liest, muss man sich doch denken: „Der Typ hat keine Probleme!“ „Bei dem läuft alles glatt.“ Oder lieg‘ ich mit der Annahme falsch?

Als Corona losging, war meine Intention, dass ich mit der Website ein bißchen Hoffnung in die Welt ausstreuen wollte, Menschen in dieser seltsamen Situation ermutigen wollte, Gottes Wort bekannt machen wollte. Ich bekam dazu viel Kraft und Ideen von oben. Darüber bin ich froh und dankbar. Die Intention habe ich mehr denn je, aber in letzter Zeit muss ich selber kämpfen.

Es prasseln zur Zeit viele Dinge auf mich ein, sei’s Sparprogramm beim Arbeitgeber, Verantwortung für meine Familie, Herzoperation eines lieben Familienmitgliedes, Zoom und Skype strengt mich an, Freunde sieht man wenig, Ungewissheit wie’s mit Corona weitergeht, wann dürfen wir Oma und Opa in Deutschland wieder besuchen, Belastungen aus dem Gemeindeumfeld. Das war schon anstrengend und kraftraubend. Dann kam die Testpflicht für Berufspendler, was das Fass zum Überlaufen brachte. Das hat mich echt fertig gemacht. Ich hab ne Auszeit gebraucht und bin diese Woche mal zuhause bei der Familie, was mir recht guttut.

Jetzt bin ich selber an dem Punkt, an dem vielleicht einige von Euch sind: Unten im Tal. Man will sich nicht unterkriegen lassen, aber die Kraft zum Kämpfen fehlt. Und jetzt?

Look up!

Eigentlich hab ich das schon oft geschrieben: Wende dich an Gott!

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

1.Petrus 5,7 (LU17)

Jetzt merk‘ ich, dass es nicht immer so einfach ist, denn Blick nach oben zu richten. Es zerrt viel nach unten. Man sorgt sich wirklich. Manche Nächte hab ich nicht bzw. sehr schlecht geschlafen.

Deshalb die Auszeit. Weg vom Alltag, weg von Corona. Und der Plan ist, dass ich mich wieder mehr an Gott wenden will, mehr beten, mehr Bibel lesen, wieder mehr auf der Webseite schreiben. Ich hoffe – und glaube! – dass das auch funktionieren wird.

Soviel mal für heute. Noch einen Bibelvers für Dich mit in die kommende Zeit:

Das Bild hängt seit einigen Tagen dank meiner Frau in unserem Wohnzimmer. (LU17)

Die ersten Schritte sind gemacht, ich bin wieder unterwegs. Und ich werd‘ in nächster Zeit mal berichten, wie’s weiterging.

Bis dahin: Gottes Segen!

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